Pistazie (pistacia ..)

 

Beschreibung: Hierbei handelt es sich um eine Zierpistazie aus dem Mittelmeerraum. Pistazien entwickeln über die Jahre einen dicken Stamm und haben dann auch Baumcharakter.

 

Standort: Pistazien können halbschattig bis vollsonnig (Ost-, West- oder Südseite) stehen. In der frostfreien Zeit kann die Pistazie auch sehr gut draußen stehen; idealerweise halbschattig, damit sie nicht zu schnell austrocknet.

 

Überwinterung:Zwischen 6° - 18°C fühlt sich der Bonsai am wohlsten. Alle Bäume des Mittelmeerraumes sollten eine gewisse Winterruhe erhalten, dafür sind etwas kühlere Standorte wichtig.

 

Umtopfen: Alle 2 Jahre sollte die Erde erneuert werden. Sie nehmen den Baum vorsichtig aus der alten Schale heraus, locker die Wurzeln mit einer Wurzelkralle (zur Not auch Gabel) etwas auf, so dass sie locker herunterhängen. Nun können Sie 1/3 der Gesamtlänge der dünneren Wurzeln (Haarwurzeln) abschneiden. Danach setzen Sie ihren Bonsai mit frischer Bonsai-Erde wieder in die Schale zurück und drücken die Erde ordentlich fest. Nun sollten Sie den neu gepflanzten Bonsai für ca. 20 Sekunden eintauchen (so dass das Wasser über den höchsten Punkt der Erde reicht). Das ist wichtig, damit die Schwebstoffe in der Erde weggeschwemmt werden.

Spätestens bei jedem zweiten Umtopfen sollte eine 20 - 30% größere Schale genommen werden; schließlich will und soll sich ihr Bonsai weiterentwickeln.

 

Düngen: Von März bis Oktober 1x monatlich mit Bonsai - Flüssigdünger oder von März bis August alle 2 Monate mit Bio - Gold (japanischer Kugeldünger).

 

Gießen: Ganz kleine Schalen oder extrem hügelig gepflanzte Bonsai, ohne Gießrand, sollten getaucht werden (Sie stellen den Bonsai so in ein Wasserbad, dass das Wasser über den höchsten Punkt der Erde reicht). Sie lassen den Bonsai so lange im Wasserbad, bis keine Bläschen mehr aufsteigen (ca. 1 Minute). Bonsai mit Gießrand können am besten mehrfach von oben gegossen werden, bis aus den Abflusslöchern etwas Wasser austritt.

Die Häufigkeit des Gießens hängt von der Blattmasse, der Schalengröße und dem Standort ab. In der Wachstumszeit (Frühling bis Herbst) ist das etwa alle 2 - 4 Tage notwendig (bei kleinen Schalen,sonnig - windigem Standort evtl. auch täglich). Im Winter bei entsprechender Kühle reicht evtl. auch 1x pro Woche. Grundsätzlich sollte die Erde immer etwas antrocknen und erst dann gewässert werden. Das Wasser sollte möglichst kalkarm sein (z.B. Regenwasser, stilles Mineralwasser oder gefiltertes Wasser).

 

Schneiden: An den frischen, dünnen Ästen lassen Sie 5 - 7 Blattrispen entstehen, bevor Sie sie auf die 1. - 3. Rispe zurück schneiden. Nach 3 - 6 Wochen bildet der Baum einen neuen Ast. Er wächst in die Richtung der zuletzt nach dem Rückschnitt stehenden Blattrispen.

 

Besonderheiten und/oder Auffälligkeiten: Keine

 

Vermehrung: Saatgut

 

 

 

 

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