Orangenjasmin (murraya panieulata exotica)

 

Beschreibung: Ein immergrünes, baumartiges Gehölz mit heller, glatter Rinde, unpaarig gegliederten Blättern, stark duftenden, glockenförmigen, weißen Blüten und rotem Beerenschmuck. Er stammt aus tropischen Gefilden und wird in seiner Heimat zur Kosmetikherstellung verwendet.

 

Standort: Der Orangenjasmin verträgt halbe oder auch fast volle Sonne (Ost-, West- oder Südseite). Nur im Hochsommer sollte er leicht schattiert werden.

 

Überwinterung: Er kann ganzjährig Wärme vertragen; ideal bei 14° - 20°C.

 

Umtopfen: Alle 2 Jahre sollte die Erde erneuert werden. Sie nehmen den Baum vorsichtig aus der alten Schale heraus, locker die Wurzeln mit einer Wurzelkralle (zur Not auch Gabel) etwas auf, so dass sie locker herunterhängen. Nun können Sie 1/3 der Gesamtlänge der dünneren Wurzeln (Haarwurzeln) abschneiden. Danach setzen Sie ihren Bonsai mit frischer Bonsai-Erde wieder in die Schale zurück und drücken die Erde ordentlich fest. Nun sollten Sie den neu gepflanzten Bonsai für ca. 20 Sekunden eintauchen (so dass das Wasser über den höchsten Punkt der Erde reicht). Das ist wichtig, damit die Schwebstoffe in der Erde weggeschwemmt werden.

Spätestens bei jedem zweiten Umtopfen sollte eine 20 - 30% größere Schale genommen werden; schließlich will und soll sich ihr Bonsai weiterentwickeln.

 

Düngen: Ganzjährig 1x monatlich mit Bonsai - Flüssigdünger oder alle 2 Monate mit Bio-Gold Bonsaidünger.

 

Gießen: Der Orangenjasmin darf stets leicht antrocknen und sollte dann kräftig durchgegossen werden (bis etwas Wasser aus den Abzugslöchern tropft). Kleine Schalen oder kugelig gepflanzte Bonsai sollten besser getaucht werden (so in ein Wasserbad stellen, dass das Wasser bis über den höchsten Punkt der Erde reicht; ca. 1 Minute)

 

Schneiden: An den frischen, dünnen Ästen lassen Sie 5 - 7 Blattrispen entstehen, bevor Sie sie auf die 1. - 3. Rispe zurück schneiden. Nach 3 - 6 Wochen bildet der Baum einen neuen Ast. Er wächst in die Richtung der zuletzt nach dem Rückschnitt stehenden Blattrispen.

 

Besonderheiten und/oder Auffälligkeiten: keine

 

Vermehrung: Samen und Stecklinge.

 

 

 

 

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